Test Sommerrodelbahn

Willkommen zum großen Sommertest von Little S und mir. Wir haben beschlossen im Sommer 2022 unsere Leidenschaft für das Thema Sommerrodelbahn zu vertiefen und die vorrangig österreichischen Sommerrodelbahnen für euch zu testen. Am besten ihr speichert euch diesen Artikel gleich mal als Lesezeichen ab, denn hier wird der jeweilige Artikel verlinkt, wenn wir eine neue Sommerrodelbahn getestet haben.

Die Idee dahinter

Letztes Jahr waren wir ja im wunderbaren PillerseeTal auf Urlaub und Little S konnte zum ersten Mal in seinem Leben eine Sommerrodelbahn fahren. Das war Timoks Alpine Coaster – eine 1.160 Meter lange Bahn mit einer Fahrzeit von etwa 7 Minuten. Leider hatte ich damals noch kein Equipment, um die Bahn für euch zu filmen.

Little S war begeistert und ich hatte auch richtig Spaß. Also wuchs in mir die Idee, dass wir dieses Jahr immer mal wieder einen Ausflug zu einer Sommerrodelbahn machen könnten.

Start der Sommerrodelbahn Saison

Im Juni – genau gesagt am 16.06.2022 – war dann die Saisoneröffnung. Die erste Sommerrodelbahn stand am Programm.

Die folgende Liste wird sich in den nächsten Wochen und Monaten laufend mit weiteren Test füllen. Wenn ihr einen Tipp für eine noch unentdeckte Bahn für uns habt, dann einfach her damit.

Bereits getestet:
Für den ausführlichen Bericht bitte auf den jeweiligen Namen der Bahn klicken.

Stoaninger Alm – Schönau im Mühlkreis, Oberösterreich
Für uns (in Linz) die Sommerrodelbahn, die die kürzeste Anreise bedeutet. Im Winter ein Skilift, im Sommer eine Speed-Gleit-Bahn mit einem Gasthaus.

Noch nicht gestestet:

Grünberg Flitzer – Gmunden, Oberösterreich
Auch sehr nahe an Linz – Gmunden. Mit dem Grünberg, der ja der Hausberg von Gmunden ist, gibt es dort ein wunderbares Ausflugsziel. Der Grünberg-Flitzer ist die Sommerrodelbahn, die es dort zu testen gibt. Ein moderner Alpine Coaster.

Wurbauerkogel – Windischgarsten, Oberösterreich
Der Abenteuerberg in Oberösterreich. Vermutlich hier im Zentralraum die am meisten beworbene Sommerrodelbahn. Hier muss ein bisschen längerfristig geplant werden, weil die Anreise eine Stunde von Linz beträgt.

Jagdmärchenpark Hirschalm – Unterweißenbach, Oberösterreich
Eine klassische Sommerrodelbahn – hier erfordert es vermutlich etwas mehr Übung und vor allem Vorsicht. Mal sehen – diese wird vermutlich erst gegen Ende der Saison getestet.

Corona Coaster – St. Corona am Wechsel, Niederösterreich
Ein Heimspiel, wenn wir in Wien bei der Wiener Oma sind. Von dort nur 45 Minuten entfernt liegt die Erlebnisarena St. Corona am Wechsel. Eigentlich ein Ort, den man nicht nur wegen der Sommerrodelbahn besuchen sollte.

Eibl Jet – Türnitz, Niederösterreich
Bislang nur bei meiner Recherche entdeckt und noch nicht weiter geschaut. Auf jeden Fall von Linz in 1 Stunde 45 erreichbar.

Keltenblitz – Bad Dürnberg, Salzburg

Sommerrodelbahn Wolfgangsee – Strobl am Wolfgangsee, Salzburg
Wenn ich mich nicht täusche, war ich als Kind bereits auf dieser Bahn unterwegs. Damals gab es noch keine Alpine Coaster – nur die klassischen Bahnen.

Maisiflitzer am Maiskogel – Zell am See/Kaprun, Salzburg

Sommerrodelbahn Biberg – Saalfelden am Steinernen Meer, Salzburg

Ich denke für die nächsten Wochen und Monate bieten Oberösterreich, Niederösterreich und Salzburg eine gute Auswahl und vor allem auch eine große Menge an Bahnen, die es zu befahren gibt.

Tirol alleine, wenn man so recherchiert, hat Sommerrodelbahnen für einen ganzen Sommer und auf Grund der Anreise muss Tirol wohl mal im Zuge eines Urlaubes getestet werden. Die Superlative in Tirol sind wohl nicht zu übertreffen. Die längste Sommerrodelbahn der Welt, die höchste mit 18 Metern Höhe und so weiter. Für mich jedenfalls schon sehr reizvoll, einen Tirolurlaub anzusprechen.

Die Steiermark hat eine etwas geringere Auswahl an Bahnen. Allerdings gibt es eine direkt in Graz – den Hexenexpress. Im Zuge einer Geburtstagsfeier, werden wir im Juli eine Nacht in Graz verbringen, vielleicht lässt sich diese Bahn gleich mal für einen Test bei unserem Graz-Besuch einbauen. 1.000 Meter Länge und bis zu 40 km/h klingen schon einmal vielversprechend.

Kärnten als beliebtes Bundesland für den Sommerurlaub glänzt natürlich auch in dem Bereich mit einem großen Angebot. Aber auch hier muss man wohl eine ähnliche Taktik, wie in Tirol, verfolgen – einen Urlaub im Bundesland planen und dann die Bahnen testen.

Es gibt übrigens auch eine Sommerrodelbahn in Wien – und zwar im Trail Center Hohe Wand Wiese. Beim ersten Betrachten sind die Preise der Rodelbahn absolut spitze und ich denke, bei einem der nächsten Besuche in Wien, werden wir dort einen kleinen Rodel-Abstecher machen.

Last but not least – Vorarlberg. Hier gibt es natürlich auch ein paar Bahnen zur Auswahl. Als Oberösterreicher muss ich allerdings gestehen, dass es vermutlich schwer wird, diese Bahnen in der nächsten Zeit zu testen. Mal sehen – wenn es doch passiert, dann erfahrt ihr hier als erstes davon.

Was wird bewertet?

An erster Stelle steht der Spaß für uns. Das ist mal klar, aber nur rein den Spaß zu bewerten, wäre etwas knapp und würde grundsätzlich euch jetzt nichts bringen.

Also habe ich mir ein paar Kriterien überlegt, die mit in den Test einfließen.
– Spaß, Action & Ausstattung
– Preise
– Infrastruktur

Aus diesen vier Wertungen (2x Spaß, Action & Ausstattung, 1x Preise, 1x Infrastruktur) gibt es die Gesamtwertung. Am Ende des Jahres gibt es natürlich ein Gesamtranking der getesteten Bahnen.

Bewertung Sommerrodelbahn


Im ersten Bereich wird es immer zwei Wertungen geben – einmal die von Little S und einmal meine. Die Ausstattung wird Little S grundsätzlich nicht so interessieren – mit seinen 5 Jahren sitzt er sowieso bei mir am Schoß. Die anderen beiden Punkte betreffen wohl eher mich, auch wenn Little S von der Infrastruktur natürlich auch profitiert.

In die Infrastruktur fließen Parts, wie etwa das Restaurant vor Ort, die Parkplätze und Co mit ein. Warum? Naja – das Erlebnis soll ja bei einem Ausflug dieser Art rundherum passen. Das Essen bedeutet gleichzeitig, dass man dort gerne auch mehr Zeit verbringt und den Betreibern gerne mehr Geld dort lässt. Da aber Essen sehr subjektiv bewertet wird, beschäftigen wir uns mit der Auswahl für Erwachsene, für Kinder und auch für Menschen, die gerne mal etwas gesünder essen.

Am Ende jedes Test steht natürlich noch eine Gesamtwertung. Wir – also Little S und ich – haben uns auch schon etwas überlegt. Der Hinweis bei unserer ersten Bahn von einem der dort angestellten Personen war: „Haltet eure Kappen fest, sonst fliegen sie weg“. Also wird die Bewertung in „Fliegenden Kappen“ angegeben. Die Skala reicht von einer fliegenden Kappe bis 10 fliegenden Kappen. Je höher, umso besser laut unserer Meinung.

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