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An einer anderen Stelle wird gerade abgestimmt, welches das beste Interview bisher auf Casual Dad war und ich hab schon wieder ein Neues für euch – Papa macht Sachen ist einer der Blogs, die ich wirklich gerne lese. Falk von eben diesem Blog war so nett und hat meine Fragen beantwortet.

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Warum ich Papa macht Sachen mag? Deswegen:

Die 5 Regeln des Kindschlafs.*
1. Warte ein paar Jahre ab, bis das Kind drei Tage nacheinander durschläft.
2. Sprich nicht darüber.
3. Mit niemandem.
4. Unter keinen Umständen.
5. Du Trottel, konntest den Mund nicht halten!

Beginne wieder bei 1.

*gesendet 2:53 Uhr.

 

Hallo, stell dich doch bitte mal meinen Leserinnen und Lesern vor.

papa macht sachen

Hi, ich bin Falk, 38 Jahre alt und arbeite als freiberuflicher IT-Berater. Auf Papa macht Sachen blogge ich über das Leben und Arbeiten mit Kind in Berlin.

Papa macht Sachen – was genau ist das und wie kam es zu der Idee?

Papamachtsachen.de ist ein Blog aus Vater-Perspektive. Es soll ein Erfahrungsbericht sein und andere Väter animieren, mehr Zeit mit Ihren Kindern zu verbringen, sich reinzuhängen und einzumischen. Da Vereinbarkeit für uns als Doppel-Vollzeitarbeit-Ehepaar ein großes Thema ist, thematisiere ich ab und an auch politische Themen, die aus meiner Sicht Einfluss auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf haben.

Welchen Artikel auf deinem Blog sollte jeder Papa (oder auch Mama, Oma oder Opa) auf jeden Fall gelesen haben?

Väter lasst uns etwas ändern

Dieser Artikel ist ein Aufruf an alle Väter. Wenn wir Gleichberechtigung wollen, für unsere Frauen – aber auch für uns – dann ist es an uns, etwas dafür zu tun.

Berlin – es gab eine Zeit, wo gefühlt jeder nach Berlin zog (Geh doch nach Berlin – Angelika Express). Aber wie lebt es sich in Berlin mit Kind?

Ich mag Berlin sehr gern. Aber es ist nicht immer einfach. Mit Kind bemerkt man manch verrückte Dinge überhaupt erst. Kitaplätze zu bekommen ist ein Horror. Mit Scherben und Zigarettenkippen überfüllte Spielplätze sind keine Seltenheit. Gleichzeitig kann man unglaublich viel mit Kindern machen. Unser Viertel hat viele Grünflächen, viele Spielplätze, wir haben einen Badesee und unseren Garten ganz in der Nähe, so dass wir uns mit der Großstadt erstmal sehr gut arrangiert haben.

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Reisen mit Kind – wir haben unsere erste Reise gerade hinter uns und sind immer auf der Suche nach der nächsten Destination. Welche 3 würdest du uns uneingeschränkt empfehlen?

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Sobald Kinder laufen können und ein bisschen auf Tiere abfahren, kann ich Bauernhofurlaub nur empfehlen. Meist gibt es viele andere Kinder, andere Eltern und jedem dort ist klar, dass Kinder manchmal laut und wild sind. Das entspannt ungemein. Weiterer Vorteil: einen schönen Bauernhof gibt es fast überall, so dass man gar nicht weit fahren muss.

Sizilien fand ich ganz wunderbar. Wir waren mit 6 Monate altem Kind für zwei Wochen auf der Insel. Kinder stehen in Italien sehr hoch im Kurs. Das Essen ist super, man kann sich auf das Wetter verlassen. Am besten man sucht sich einen Agriturismo (landwirtschaftlicher Betrieb mit Beherberung), dort haben wir toll gewohnt und viele Einheimische getroffen.

Israel ist aus meiner Sicht das Nonplusultra für Urlaub mit Kind. Wir hatten zu keinem Zeitpunkt ein Sicherheitsthema, die Leute waren noch kinderfreundlicher als in Italien. Jeder behandelt dein Kind, als wäre es sein eigenes und ein kleiner König. Strand, fantastisches Essen und baden gehen zur Weihnachtszeit, das alles 4h von Deutschland entfernt – reisetechnisch ein Traum.

#kindfrei – was hat das zu bedeuten und was hat das mit Schottland zu tun?

Kindfrei bedeutet für mich (bzw. uns), dass wir auch als Eltern versuchen, Zeit für uns selbst zu haben und mal was ganz ohne Kind zu unternehmen. Wir räumen uns dafür immer mal wieder ein Wochenende frei. Einmal im Jahr gehe ich eine Woche mit Freunden wandern, Glücklicherweise haben wir es geschafft, uns diese Tradition auch mit Kindern zu bewahren. Dieses Jahr waren wir in Schottland, auf dem West Highland Way.

Dein Tipp an mich als Jungvater – was darf ich auf keinen Fall versäumen oder verpassen in Bezug auf meinen Sohn?

Da gibt es wahnsinnig viel und natürlich kann man nicht immer bei allem dabei sein. Es gibt aber sicher Dinge, die du nie wieder vergisst. Für mich war das der Moment, als mein Sohn das erste Mal Papa zu mir gesagt hat. Diese Situation hab ich für immer abgespeichert.

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Vielen Dank für das Interview, Falk!

Zum Abschluss gibt es noch ein paar Links für euch:

Der Blog – Papa macht Sachen
Papa macht Sachen auf Facebook
Das Instagram-Profil von Papa macht Sachen

Fotos (ausser Kita für alle): ©Falk Becker, papamachtsachen.blog