resilience day

Hinweis: dieses Interview enthält Werbung (Produktnennung)

Es freut mich, bei meinem heutigen Interview, Dr. Christopher Mayr, Geschäftsführer von Milupa Österreich und selbst Vater von vier Kindern, begrüßen zu dürfen. Ich lernte ihn in Wien auf dem Resilience Day von Milupa Österreich und Aptaclub kennen, wo er als Gastgeber der Veranstaltung die einleitenden Worte zum Thema Resilienz an das Publikum richtete.
„Als Resilienz bezeichnet man auch den Mut zur Veränderung. Denn die Zukunft ist offen.“ Dieses Zitat stammt vom Zukunftsforscher Matthias Horx – er war einer der beiden Keynote-Speaker auf der Veranstaltung.

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Herr Dr. Mayr, bitte stellen Sie sich meinen Leserinnen und Lesern vor.

Ich bin 45 Jahre alt, verheiratet mit einer Hebamme und Vater von vier Kindern im Alter von 9, 14, 16 und 21 Jahren. Ich habe Medizin studiert und bin seit knapp 15 Jahren bei Milupa in verschiedenen Positionen in Österreich in Deutschland tätig. Seit fünf Jahren bin ich Geschäftsführer in Österreich.

dr. christopher mayr

Resilience Day – wie Kinder stark fürs Leben werden. Welche Fakten von der Veranstaltung kommen Ihnen sofort in den Kopf, wenn Sie sich zurückerinnern. Bzw. welches Wissen vom Resilience Day muss einfach auch jede/r kennen, der nicht vor Ort war?

Meine Zusammenfassung von Widerstandskraft bzw. Resilienz ist: Wer es schafft die vielen Veränderungen unserer Welt für sich selbst mit positiver Haltung anzunehmen und seinen Kindern diese Kraft weiterzugeben, hat gute Chancen auf ein schönes Leben.

Aus dem Resilience Day habe ich vor allem folgende Statements unserer Speaker mitgenommen: Matthias Horx: ‚Lass Dir nicht einreden, dass die Welt immer schlechter wird!‘“
Kinder stark fürs Leben machen ist gar nicht so schwer, wenn man dranbleibt und sich in schwierigen Zeiten auch mal Rat und Hilfe holt.  Dr. Philip Streit hat das in seinem Vortrag gut auf den Punkt gebracht: ‚Sei lieb mit Struktur!‘ (Dr. Philip Streit)“
Und aus meiner eigenen Erfahrung braucht es vor allem Liebe, Aufmerksamkeit, viel Schlaf, Bewegung an der frischen Luft, abwechslungsreiche Ernährung sowie Routinen bzw. Struktur im Alltag.

milupa

Sie erzählten von der 16er-Regel – was kann man sich da genau darunter vorstellen?

Das hat nichts mit Fußball zu tun 😉 und ist eine Wortkreation meiner Kinder. Hintergrund ist, dass man aus Untersuchungen weiß, dass Kinder 10-16 Versuche brauchen, um ein unbekanntes Lebensmittel zu akzeptieren. Also habe ich sie immer aufgefordert, Dinge mindestens 16 Mal zu probieren, bevor sie sie ablehnen durften.

Ich wurde vor ein paar Wochen gefragt, welche Werte ich unbedingt an unseren Sohn vermitteln möchte. Ich möchte Ihnen diese spannende Frage auch stellen – welche Werte sind Ihnen in der Erziehung Ihrer Kinder besonders wichtig?

Vertrauen in sich selbst und andere. Außerdem Neugierde, Fragen stellen, aber auch Zuhören und andere Meinungen verstehen lernen, Toleranz und Freude an Veränderung. Und als Grundlage (Auszug aus der Europäischen Menschenrechtskonvention): ‚Die Menschenwürde ist unantastbar. Sie ist zu achten, zu schützen und zu verteidigen.‘

Zum Abschluss noch ihr Tipp an mich – was darf ich als Jungpapa in Bezug auf meinen Sohn auf keinen Fall verpassen oder versäumen?

Das ist natürlich immer sehr individuell. Meiner Meinung nach ist es am besten, sich an die eigene Kindheit zu erinnern. Dort wird man sicher fündig, was die wichtigsten Ereignisse waren und welche Erlebnisse und Erfahrungen man auch seinen Kindern ermöglichen möchte.

 

Vielen Dank für das Interview!

Zum Abschluss habe ich noch ein Foto für euch, wo ihr ein paar Menschen seht, die hinter den österreichischen Mama Blogs und Papa Blogs stehen.

papa blog

Im Hintergrund am Tisch v.l.n.r: Kerstin von Kerstonia / Verena von MamaWahnsinnhochvier / Judith von Stadtmama
Vorne v.l.n.r: Michael von  Papa-Blog.at und ich!

Fotocredit: alle Fotos © Milupa GmbH / Zytka

Dr. Mayr von Milupa Österreich war dieses Mal mein Interviewpartner. Das große Thema war die sogenannte Resilienz, aber lest selbst...

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