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„Wenn dann Little S auf der Welt ist, werden wir einiges sicherlich auch selber machen, was Essen und Trinken betrifft“ – sagte vor einigen Tagen Mrs S zu mir, während sie für uns beide eine Saft presste. Mehr musste sie gar nicht zu mir sagen, hatte ich schon mit meinem Bruder und einem Freund einen Termin gefunden zwischen den Feiertagen, um unser eigenes Bier zu brauen.

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Bier selbst gebraut

Letztes Jahr habe ich zum Geburtstag ein Heimbrauset bekommen – damit kann man bis zu 10 Liter Bier selbst brauen – sogar in der Wohnung, da bei dem Verfahren keine „unangenehmen“ Gerüche entstehen.

Dieses Brauset besteht aus einem Kübel inklusive Gärröhrchen und Zapfhahn, drei unterschiedlichen Brauwürzmischungen, zwei Fläschchen Hopfen und Hefe.

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Sehr von Vorteil bei der ganzen Geschichte ist eine Induktions-Herdplatte. Das Wasser muss nämlich immer mal wieder auf eine konstante Temperatur gebracht werden. Das wäre bei einem normalen E-Herd vermutlich nicht so einfach.
Wenn die Temperatur dann passt,wird die selbst ausgesuchte Mischung der Brauwürze und Rohrzucker in drei Liter Wasser eingerührt. Dieser Ansatz wird später mit den restlichen sieben Litern kaltem Wasser vermischt.
Sobald die Mischung dann zwischen 27 und 30 Grad hat, gibt man nur mehr die Hefe dazu und man kann den Ansatz gleich mal in den Kübel geben.

Nach etwa fünf Tagen ist der Gärprozess abgeschlossen. Das Jungbier (es schmeckt angeblich schon ein bisschen nach Bier) wird in abgekochte Flaschen (mit Bügelverschluss) umgefüllt. Darin bleibt das ganze wieder 8 bis 12 Wochen stehen, bis das Bier endlich verkostet und getrunken werden kann.

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Das Jungbier

Gestern war es soweit – wir bzw. mein Bruder konnte das Bier umfüllen!
Es sieht noch nicht 100% nach Bier aus – aber das wird noch!

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In ein paar Wochen kann ich euch ein Update geben, wie das Produkt endgültig schmeckt.